Perspektivenwechsel mit System – Interview mit Katharina Boersch

Perspektivenwechsel mit System – Interview mit Katharina Boersch

Ich hatte das Vergnügen, das neue Buch von Katharina Boersch „Perspektivenwechsel mit System“ bereits vor Erscheinen lesen zu dürfen. Katharina schenkt Coaches (und Beratern) eine fantastische Anleitung für ihren Geschäftsaufbau: Einen Perspektivenwechsel mit System. Dabei sind wichtige Insights wie Du tolle Kunden findest und gutes Geld verdienst. Das Buch ist eine wirklich umfassende Anleitung, um die eigene Strategie und Positionierung zu finden, die eigenen Preise und Produkte zu definieren bis hin zur Anleitung, Blockaden und Saboteuren aufzustöbern, die viele vom Weg abbringen. Katharina zeigt außerdem ganz konkret verschiedene Kundengewinnungsstrategien auf. Das Buch ist – meiner Meinung nach – nicht nur etwas für Coaches, sondern für fast alle Solopreneure, die sich erstmalig oder neu positionieren wollen.
Ich hätte mir gewünscht, jemand hätte am Ende meiner Ausbildung mir dieses Buch zugesteckt. Mir wären eine Menge Arbeit, Ärger und Frust erspart geblieben.

Eine wirkliche Kaufempfehlung. Das ist super gut investiertes Geld! [Klick hier, um zum Buch zu gelangen]

Genug geschätzt, hier geht’s zum Video. Viel Spaß!

 

Autoreninfos:

Jan Schleifer entschlüsselt die Codes der Kommunikation, der Denk- und Verhaltensmuster von Männern – besonders für Frauen, die in Führung gehen wollen. Aus seiner fast 20-jährigen Praxis als Berater für Kommunikation sowie als Business und Management Coach weiß er, dass Frauen, die erfolgreich sein wollen, sich einen entscheiden Vorteil sichern, sobald sie die Sprach- und Verhaltenscodes der Männer verstehen. In seine Vorträge übersetzt er die Sprache von Männern für Frauen und erklärt auch das »Wieso« hinter den Worten. Denn im Verständnis liegt der Schlüssel des Verstehens und der größtmögliche Hebel für den eigenen Erfolg.

Als Autor von Muttersprache Mann erreicht Jan Schleifer Frauen, die nach einer neuen, einfachen und erfolgreichen Kommunikation und Zusammenarbeit mit Männern suchen.

Bildquellen: 

Yvonnne Schmedemann 

 

Was ich von Tony Robbins gelernt habe: Go for your dreams Gastbeitrag von Barbara Schröder

Was ich von Tony Robbins gelernt habe:
Go for your dreams

Gastbeitrag von Barbara Schröder

Anfang April habe ich, gemeinsam mit meiner Frau und Freunden, das »Unleash the Power Within« (UPW) von Tony Robbins in London besucht. Zugegeben, nicht zum ersten Mal. Die intensiv Veranstaltung über vier Tage, die morgens gern um 8.30 Uhr beginnen und kurz vor Mitternacht enden, ist ein bisschen mein jährliches Kick-Ass-Event. Eintauchen in (ziemlich) tiefe psychologische Prozesse und das Arbeiten an alten (mittlerweile unnützen) Glaubenssätzen und der Feuerlauf sind Reset-Knopf und Turbo-Motivation in einem.

Barbara Schröder, Yogalehrerin in Hamburg & Gründerin des Yogastudios Yoga in Blankenese hat für den Yoga Blog Yoga Rocks von Heike Dittmers einen schönen Gastbeitrag geschrieben, den ich hier teilen will.

Tony Robbins ist eine Art Popstar der amerikanischen Motivationstrainer-Szene, sein Aussehen eine Mischung aus Ken und Arnold Schwarzenegger. Er gibt sich nur einmal im Jahr die Ehre auf Europas Bühnen und ist bekannt dafür, seine Teilnehmer gleich am ersten Tag über glühende Kohlen laufen zu lassen.

Nachdem er uns mehrere Stunden auf diesen Befreiungsritus mental und emotional vorbereitet, geht’s los: Face your fears in Reinform. An dieser Stelle: Hello Firewalker of the world: We f… did it!! „Life will never be the same“ (Haddaway).

Tony Robbins Rät: Sag öfters Ja Zu Dir

Seine Energie ist – um es in seinen Worten zu sagen – unstoppable, seine Intensität mitreißend und extrem motivierend. Er teached, erklärt, beschwört, erzählt, ermutigt und lässt seine lebens- und erfolgsorientierten Anhänger zu donnernden Beats der Black Eye Peas („I got a feeling“) tanzen, hüpfen und YES schreien. Und wenn auf den überdimensionalen Leinwänden MAKE A NOISE erscheint, geht es richtig ab, dann wird die Power within nach outside gebrüllt, als gäb’s keinen Morgen. Währenddessen trommelt Tony mit zwei Drumsticks auf eine Riesentrommel, die mitten auf der Bühne steht und dreht – wie wir – komplett ab. Ja. Es ist total verdammt amerikanisch, superemotional, und – um es mit Marius Müller Westernhagen zu sagen – „geil & laut“. Die gesamte Klaviatur von Lachen über Weinen bis hin zu tiefsten Schluchzern wird komplett abgearbeitet. Wir bekommen eine Idee davon, wie sich das anfühlt, die volle Schubkraft Leben, wenn wir uns trauen, die Flügel auszubreiten (Snap: „I’ve got the Power“). Say: Yes.

Sei Großzügig & gib gern

Tony Robbins weiß aber auch die leisen Töne zu spielen. Er führt uns durch komplexe Traumreisen, tiefe Sümpfe unserer fest verankerten Glaubenssätze und durch imaginäre Zukunftsvisionswelten. Mit geschlossenen Augen und beiden Händen auf unserem Herzen erinnert er uns bei dem Lied „Devi Prayer“ (Craig Pruess) daran, dankbar zu sein für das, was wir haben, an unseren inneren Reichtum und unser vorhandenes Potential. Und appelliert an unsere Großzügigkeit anderen gegenüber.

Die vier Tage in London gleichen einem Rave-Trip durch unsere Psyche, alles natürlich verträglich portioniert und theoretisch sinnvoll aufbereitet, wie z.B. die Überprüfung von sich gegenseitig torpedierenden Grundbedürfnissen oder dem Aufspüren negativer Glaubenssätze. Am Ende jeder Lehr-Session, in denen wir hauptsächlich mit unseren Sitz-Nachbarn arbeiten, wird „geprimed“, d.h. wir stellen eine positive Verbindung her zwischen dem Gelernten und unserem Nervensystem. Wir feiern uns und fahren die Energie maximal hoch. Es ist ein Glücksgebet in seiner ursprünglichsten Form: Das wilde Tanzen zur Musik, das Singen, schreien, das gegenseitige umarmen und High Five – ein Transformationsprozess, der tatsächlich scheissglücklich macht. Wir stärken die neuen aufregenden neuronalen Bahnen im Gehirn, damit wir auch morgen noch kraftvoll in den fetten, saftigen Lebensapfel beissen können. Yes.

Wichtig ist hierbei immer, dass wir eine sehr klare Vorstellung von dem haben, was wir wirklich wollen, und uns immer wieder vergewissern, ob der Weg zu unserem ausgewählten Ziel noch der richtige ist. Hier gilt es, immer wieder seine Vorhaben zu überprüfen und ggf. zu modifizieren.

Verändere deine Wahrnehmung: Mehr Mut und Freude statt Zweifel und Angst

Tony Robbins Lehrinhalte resultieren aus seiner persönlichen Geschichte und mit dem verbundenen eigenen z.T. sehr schmerzhaften Erfahrungen sowie aus dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren). Auch die Yogaphilosophie findet sich in vielen seiner Aussagen wieder (ohne dass er diese als solche benennt). Es geht darum, sich innerhalb eines Augenblickes in einen „Peak State“ zu bringen, d.h. in eine ausserordentlich positive und energetische Stimmung, um aus dieser Stärke heraus aus den Vollen schöpfen zu können. Nicht aus dem Mangel. In dieser sehr präsenten positiven Super-Stimmung hat man die Kraft, seine inneren Wünsche mit klarem Fokus anzugehen und zu realisieren. Mut und Freude, statt Angst und Zweifel.

Tony Robbins & Yoga

Auffallend, wie viele Themen in diesem Seminar auch auf die Erkenntnisse der 2000 Jahre alten Yogaphilosophie zurückzuführen sind: Als erstes wäre da ein bekanntes Yoga Sutra: „Wenn negative Gedanken aufkommen, denke das Gegenteil“  वितर्कबाधने प्रतिप्रक्षभावनम्
vitarka-bādhane pratipakṣa-bhāvanam Y.S: 2.33. In Tony Robbins Ausführungen finden wir außerdem die Kleshas (Grundleiden des Menschen) wieder, Leiden hervorgerufen durch Avidya (falsche Wahrnehmung durch Konditionierung und Erfahrungen), Asmita (die Identifikation mit den Gedanken, das EGO) oder auch Abhinivesha (Angst), jene menschlichen Verhaltensmuster, die uns davon abhalten, loszulassen, um unser Ding zu machen.

Tony lässt uns mit der Feueratmung energetisch aufladen und führt uns durch eine wunderschöne Herzchakra – Meditation. Alles in allem eine tiefgreifende Erfahrung. Berauschend und abgefahren. Und es wirkt. Sich und andere glücklich zu machen, macht einfach Spaß.

Hier meine Top Drei, die ich jedem ans Herz legen möchte:

  1. Priming (Bringe dich in deinen Peak State):
    Höre deine Lieblingsmusik, um dich energetisch aufzuladen, tanze, singe, sei laut! Lies etwas, was dich weiterbringt, sage laut JA zu dir und einem Vorhaben, treffe Freunde, die dich. inspirieren, meditiere, mache Yoga und alles, was dich stark und fröhlich macht.
  2. Embodiment (Körperbewegungen, die dich mental positiv beeinflussen):
    Suche dir eine einfache Körperbewegung, die für dich Kraft und Lebensfreude widerspiegelt. Mache sie mehrmals am Tag, insbesondere, wenn du dir Mut machen möchtest für eine schwierige Aufgabe oder wenn du einfach schlecht gelaunt bist.
  3. Contribution:
    Teile deine gute Energie, hilf und unterstütze andere auf ihrem Weg, übe Mitgefühl.

Und jetzt…. MOVE YOUR ASS – YOU FREAKING ROCK!

Autoreninfos:

Gastartikel von Barbara Schröder, die uns in den vier intensiven Tagen in London begleitet hat.

Bevor Barbara Yogalehrerin wurde, arbeitete sie lange Zeit in der bunten Welt der Theater- und Unterhaltungsbranche, zuletzt war sie sieben Jahre als Theaterleitung bei König der Löwen im Theater im Hafen in Hamburg tätig. All ihre Aufgaben und die damit einhergehenden Erfahrungen haben sie geprägt, herausgefordert, gestärkt und glücklich gemacht. Ihre private Yogapraxis hat sie dabei immer begleitet und in ihrem lebendigen Berufsalltag für den nötigen Ausgleich sowie innere und äußere Balance gesorgt. Schon damals hatte sie das Gefühl, dass Yoga einmal einen stärkeren Einfluss auf ihr Leben nehmen würde. Vor fünf Jahren war dann der Zeitpunkt gekommen: Sie hat sich bewusst dazu entschieden, ihrer inneren Stimme zu folgen, um als Lehrerin die Möglichkeit wahrnehmen zu können, andere auf ihrem Weg zu mehr Gelassenheit und Lebensfreude zu begleiten.
Barbara ist zertifizierte Yogalehrerin für Vinyasa Yoga, Power Yoga und Yin Yoga.

Bildquellen: 

 

Eigene Bilder

La vie en rose

Lernen von den Nachbarn?

Gerade von ein paar Urlaubstagen aus Frankreich zurück, will von meinen Beobachtungen berichten. Denn mir sind drei Dinge aufgefallen, die deutlich anders sind als bei uns Germanen. Natürlich habe ich es nicht nur bei eigenen Beobachtungen belassen, sondern gleich ein paar Recherchen angestellt. Hier die drei Auffälligkeiten und mögliche Learnings:

  1. Die äußere Erscheinung 
  2. Die Rolle der Frau
  3. Die Chancen der Frau im Job

Auf den ersten Blick kommen die Französinnen ganz selbstbewusst daher. Abseits der Strände, wo das ganz normale Leben stattfand, wirkten die Französinnen, vom Schulmädchen bis zur Großmutter, im Alltag und im Job deutlich rausgeputzter, als die sachlich orientierten Kolleginnen zwischen Nord- und Bodensee. Ist die Französin zwar laut in der Farbpracht ihres Outfits, aber letztlich vielleicht das Schlusslicht im europäischen Gleichberechtigungs-Ranking?

Anscheinend nein.

3 Schlussfolgerungen aus meinen Beobachtungen und den neuesten Untersuchungen:

1) Frauen in Frankreich lassen sich ihre Weiblichkeit nicht nehmen. Im europäischen Vergleich haben die Französischen Frauen die Gleichberechtigung im Berufsleben am weitesten gebracht, ohne sich dabei in ein maskulines Business-Korsett schnüren zu lassen. 

LEARNING: // Erfolgreiche Frauen kombinieren ihre weiblichen Kompetenzen mit den männlich geltenden Eigenschaften, um erfolgreich im Job zu kommunizieren und die eigenen Ziele zu erreichen.

2) Französinnen verbinden Karriere und Familie ganz selbstverständlich. Von den Frauen zwischen 25-49 Jahren sind über 80% berufstätig. Und mehr als die Hälfte von ihnen ist in Vollzeit beschäftigt. Der Konflikt zwischen Familie und Karriere schein in Frankreich einen Schritt weiter in Richtung Lösung, denn Frankreich hat die höchsten Geburtenraten Europas.

LEARNING: // Es scheint einen Alternative zum aktuellen deutschen Kredo Kind oder Karriere zu geben. Planung und wahre Partnerschaft sind die Grundpfeiler, damit der viel diskutierte Spagat gelingen kann.

3) Auch in Frankreich ist nicht alles rosig: Frauen verdienen nur 88 Cent für jeden Euro, den ein Mann bekommt. Aber immerhin neun Cent mehr als die Kolleginnen in Deutschland.

LEARNING: // Es sind halt auch die Rahmenbedingungen, bei denen unsere Nachbarn im Westen eine Nasenlänge voraus sind. Frauen besetzen in Frankreich schon einige der entscheidenden Posten, wenn es um die Gleichstellung im Job geht. Wer die Regeln ändern will, muss auf der Entscheidungs-Ebene mitspielen.

Was meinen Sie? Taugt die französische Herangehensweise zum Vorbild für Deutschland?

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